Wieder heisst es früh aufstehen, heute führt uns unser Ausflug zum My Son Sanctuary, alten Hindutempeln, deren Überreste im Jungel zu finden sind. Inzwischen gehören sie zum UNESCO Weltkulturerbe.
Auf dem Rückweg lassen wir uns am Marble Mountain absetzen. Es sind 5 Berge, die die fünf Elemente Wasser, Feuer, Erde, Luft und ... symbolisieren. Auf den Wasserberg kann man rauf, oben sind einige Pagoden und Tempel.
Den freien Nachmittag verbringe ich mit den australischen Mädels am Strand, im Februar im Meer baden zu können, ist ein echter Genuss!
Zum Abendessen laufen wir ein bisschen in die Stadt rein. Es gibt viele nette Restaurants und Cafés und wir finden eins, bei dem wir draussen sitzen können.
Tuesday, February 21, 2017
Monday, February 20, 2017
Vietnam - Cu Chi --> Da Nang
Wieder klingelt der Wecker um 6 Uhr, früher als zuhause, wenn ich arbeiten gehe. :)
Heute geht es nach Cu Chi, eine Stadt bzw. Region die während des Vietnamkriegs aufgrund ihres ausgeprägten Tunnelsystems große Bedeutung hatte. Der Krieg ist eben auch Teil der Geschichte des Landes.
In den Tunneln haben die Menschen hier bis zu 20 Jahre gelebt. Wir sind nur 20 Meter durch einen solchen Tunnel gelaufen, man mag sich kaum vorstellen, wie es ist, so lange unter Tage zu leben. Auf dem Rückweg halten wir noch in einer Werkstatt an, in der behinderte Menschen leben. Viele Behinderungen hier sind aufgrund des Entlaubungsmittels, was hier großflächig während des Kriegs versprüht wurde, verursacht. Die Menschen dort stellen Bilder und andere Kunstwerke her, die Technik ist beeindruckend, aber kein Bild gefällt mir so gut, dass ich es mir in meiner Wohnung vorstellen kann.
Zurück in Hoh Chi Minh City essen wir noch gemeinsam Mittag, bevor es zum Flughafen geht, von wo aus wir weiter nach Da Nang fliegen. Die Gruppe hat sich inzwischen gut gefunden und wir essen in Da Nang gemeinsam zu Abend, auch wenn das nicht zum offiziellen Programm gehört.
Heute geht es nach Cu Chi, eine Stadt bzw. Region die während des Vietnamkriegs aufgrund ihres ausgeprägten Tunnelsystems große Bedeutung hatte. Der Krieg ist eben auch Teil der Geschichte des Landes.
In den Tunneln haben die Menschen hier bis zu 20 Jahre gelebt. Wir sind nur 20 Meter durch einen solchen Tunnel gelaufen, man mag sich kaum vorstellen, wie es ist, so lange unter Tage zu leben. Auf dem Rückweg halten wir noch in einer Werkstatt an, in der behinderte Menschen leben. Viele Behinderungen hier sind aufgrund des Entlaubungsmittels, was hier großflächig während des Kriegs versprüht wurde, verursacht. Die Menschen dort stellen Bilder und andere Kunstwerke her, die Technik ist beeindruckend, aber kein Bild gefällt mir so gut, dass ich es mir in meiner Wohnung vorstellen kann.
Zurück in Hoh Chi Minh City essen wir noch gemeinsam Mittag, bevor es zum Flughafen geht, von wo aus wir weiter nach Da Nang fliegen. Die Gruppe hat sich inzwischen gut gefunden und wir essen in Da Nang gemeinsam zu Abend, auch wenn das nicht zum offiziellen Programm gehört.
Sunday, February 19, 2017
Vietnam - Mekong Delta
Nach dem Frühstück geht auch schon direkt los mit der Tour und ich habe tatsächlich eine Reisegruppe, mit der ich die gesamten 10 Tage untwegs bin. Puh! Ich hatte ja schon befürchtet, dass ich auf der Tour alleine bin und nur bei den Tagesausflügen jeweils unterschiedliche Leute dabei habe. So ist es mir doch viel lieber, vor allem weil meine Reisegruppe ganz international ist und ich endlich wieder englisch sprechen kann: 7 Australier (eine 5er Mädelsgruppe, alle 23 und ein Ehepaar mittleren Alters, die ursprünglich aus den Philippen kommen) und ein dänisches Pärchen, ungefähr in meinem Alter, bei dem aber nur er Däne ist, sie ist Kolumbanierin.
Erstes Ziel unserer Tour: Das Mekong Delta. Der Mekong ist einer der größten Flüsse weltweit, ihn einmal zu überqueren dauert mit unserem Boot ca. 10 Minuten. Auf dem Cai Be Floating Market halten wir an und klettern kurzerhand ins Nachbarboot rüber, wo es allerlei Obst zu kaufen gibt. Vieles, was man kennt, manches aber auch weniger bekannt. Zum Beispiel Jack Fruit, die ein bisschen nach Käsefüßen riecht, aber lecker süß schmeckt. Dann geht's weiter zur nächsten Station, wo wir zuschauen können, wie sie lokale Süßigkeiten herstellen. Statt Popcorn gibt es hier zum Beispiel Poppreis und leckere Bonbons aus Kokos. Auf den Schlangenschnapps habe ich aber lieber verzichtet und auch eine lebende Python wollte ich mir nicht um den Hals hängen lassen. :)
Per Ruderboot ging es danach durch kleine Kanäle, aber von Sonntagsruhe keine Spur. Überall laute Musik, die Locals scheinen sonntags lieber zu feiern anstatt auszuruhen. Musik wurde uns dann zusammen mit Tanz auch noch live vorgeführt und zum Mittagessen gab es im Anschluss den berühmten "Elephant Ear Fish", frisch geangelt. Damit war das Touriprogramm für heute dann abgehakt und es ging zurück nach HCMC. Zum Abendessen habe ich mir dann noch eine Pho Bo (die vietnamesische Reisnudelsuppe mit Rindfleisch) in meinem gestern entdeckten leckeren Restaurant gegönnt.
Erstes Ziel unserer Tour: Das Mekong Delta. Der Mekong ist einer der größten Flüsse weltweit, ihn einmal zu überqueren dauert mit unserem Boot ca. 10 Minuten. Auf dem Cai Be Floating Market halten wir an und klettern kurzerhand ins Nachbarboot rüber, wo es allerlei Obst zu kaufen gibt. Vieles, was man kennt, manches aber auch weniger bekannt. Zum Beispiel Jack Fruit, die ein bisschen nach Käsefüßen riecht, aber lecker süß schmeckt. Dann geht's weiter zur nächsten Station, wo wir zuschauen können, wie sie lokale Süßigkeiten herstellen. Statt Popcorn gibt es hier zum Beispiel Poppreis und leckere Bonbons aus Kokos. Auf den Schlangenschnapps habe ich aber lieber verzichtet und auch eine lebende Python wollte ich mir nicht um den Hals hängen lassen. :)
Per Ruderboot ging es danach durch kleine Kanäle, aber von Sonntagsruhe keine Spur. Überall laute Musik, die Locals scheinen sonntags lieber zu feiern anstatt auszuruhen. Musik wurde uns dann zusammen mit Tanz auch noch live vorgeführt und zum Mittagessen gab es im Anschluss den berühmten "Elephant Ear Fish", frisch geangelt. Damit war das Touriprogramm für heute dann abgehakt und es ging zurück nach HCMC. Zum Abendessen habe ich mir dann noch eine Pho Bo (die vietnamesische Reisnudelsuppe mit Rindfleisch) in meinem gestern entdeckten leckeren Restaurant gegönnt.
Saturday, February 18, 2017
Vietnam - Ho Chi Minh City (Saigon)
Erstmal heißt es Willkommrn zurück in China. Das letzte mal war ich 2005 mit Eva hier. Mein Wasser, was ich am Flughafen kaufe, kommt zwar aus Österreich - ein Hoch auf die Globalisierug :) - ansonsten merke ich aber schnell, dass ich wieder in Asien bin. Meine Kreditkarte wird mit beiden Händen entgegengenommen und auch zurückgegeben.
Von Taipeh aus sind es nochmal 3:20h nach Ho Chi Minh City (HCMC). Gefühlt müsste ich eigentlich mindestens in Australien ankommen. :) Aber ich habe Glück und eine komplette 4er-Reihe für mich, also schnell noch ein bisschen Schlaf aufholen. Und auch meine Aufregung bezüglich des Alleinreisens war umsonst, denn gleich beim Umsteigen lerne ich Christiane kennen, die ebenfalls allein unterwegs nach HCMC ist.
Und dann ist es endlich soweit: Hallo, Vietnam! Die Einreise ist super unkompliziert und schnell. Die Deutsche in mir fragt sich zwar schon, ob das jetzt alles so hinhauen wird, immerhin habe ich zu meiner Tour nix Offizielles - keinen Voucher, kein gar Nichts. Wenn ich nicht die Tourbeschreibung ausgedruckt hätte, wüsste ich nicht mal in welches Hotel ich muss. Aber ich beschließe, dass das alles schon passen wird. Und Tatsache, am Ausgang steht Jemand, der ein Schild mit meinem Namen hochhält. Ich werde an den Taxifahrer weitergereicht, des angeblich Bescheid weiß. Natürlich muss ich dennoch den Namen meines Hotels nennen und werde gefragt, wo genau das sei. Frage 1 kann ich Dank meines Ausdrucks ja noch beantworten, bei Frage 2 muss ich passen. Der Taxifahrer ruft schnell einen Kumpel an und los geht's. Funktioniert auch ohne deutsche Organisation und ein Taxifahrer muss sich nicht zwangsweise richtig gut auskennen! :) Und auch jetzt merke ich: ich bin zurück in Asien. Überall Massen von Motorrollern und wir stehen im Stau. Da fahren die Roller schnell mal über den Bürgersteig, um zu überholen. Auch das geht.
Im Hotel weiß man zum Glück, dass ich eine Reservierung habe, auch wenn ich kein Dokument vorlegen kann, was das bestätigen würde. Kurz frisch machen und dann auf ins Gewimmel. Auf Maps.me sehe ich, dass es gut 30 Minuten Fußweg bis zur Kirche Notre Dame (die Franzosen lassen grüßen) und dem alten Postamt sind. Perfekt, da kann ich die Stadt gleich etwas näher kennenlernen und mich endlich auch ein bisschen bewegen. Kurz vor dem Ziel mache ich es mir kurz auf einer Parkbank in einem Minipark gemütlich und beschließe erstmal Mittagessen zu gehen. Dank Lonely Planet habe ich direkt in der Nachbarschaft ein leckeres Restaurant ausfindig gemacht. Draußen sitzen mit Blick auf den Park bei Sommerrollen und Hähnen-Mango-Salat. Perfekter Urlaubsstart! Christiane gesellt sich zu mir, wir trinken Jede noch eine Kokusnuss und dann laufen wir rüber zur Kiche und zum Postamt - vorbei an Tauben mit pinken und grünem Gefieder. Verrückt!
Wir lassen uns weitertreiben und kommen überall da vorbei, wo es laut Reiseführer Sehenswertes gibt - am Opernhaus, an einem weiteren Park und am Hindutempel, in dem wir gleich mal Räucherstäbchen für "Health, happiness & prosperity" anzünden. Was will man mehr? :)
Zum Abschluss des Tages gibt es noch eine Maniküre für 90.000 Dong (umgerechnet keine 4€). Ein perfekter erster Urlaubstage und ich falle müde und zufrieden ins Bett.
Von Taipeh aus sind es nochmal 3:20h nach Ho Chi Minh City (HCMC). Gefühlt müsste ich eigentlich mindestens in Australien ankommen. :) Aber ich habe Glück und eine komplette 4er-Reihe für mich, also schnell noch ein bisschen Schlaf aufholen. Und auch meine Aufregung bezüglich des Alleinreisens war umsonst, denn gleich beim Umsteigen lerne ich Christiane kennen, die ebenfalls allein unterwegs nach HCMC ist.
Und dann ist es endlich soweit: Hallo, Vietnam! Die Einreise ist super unkompliziert und schnell. Die Deutsche in mir fragt sich zwar schon, ob das jetzt alles so hinhauen wird, immerhin habe ich zu meiner Tour nix Offizielles - keinen Voucher, kein gar Nichts. Wenn ich nicht die Tourbeschreibung ausgedruckt hätte, wüsste ich nicht mal in welches Hotel ich muss. Aber ich beschließe, dass das alles schon passen wird. Und Tatsache, am Ausgang steht Jemand, der ein Schild mit meinem Namen hochhält. Ich werde an den Taxifahrer weitergereicht, des angeblich Bescheid weiß. Natürlich muss ich dennoch den Namen meines Hotels nennen und werde gefragt, wo genau das sei. Frage 1 kann ich Dank meines Ausdrucks ja noch beantworten, bei Frage 2 muss ich passen. Der Taxifahrer ruft schnell einen Kumpel an und los geht's. Funktioniert auch ohne deutsche Organisation und ein Taxifahrer muss sich nicht zwangsweise richtig gut auskennen! :) Und auch jetzt merke ich: ich bin zurück in Asien. Überall Massen von Motorrollern und wir stehen im Stau. Da fahren die Roller schnell mal über den Bürgersteig, um zu überholen. Auch das geht.
Im Hotel weiß man zum Glück, dass ich eine Reservierung habe, auch wenn ich kein Dokument vorlegen kann, was das bestätigen würde. Kurz frisch machen und dann auf ins Gewimmel. Auf Maps.me sehe ich, dass es gut 30 Minuten Fußweg bis zur Kirche Notre Dame (die Franzosen lassen grüßen) und dem alten Postamt sind. Perfekt, da kann ich die Stadt gleich etwas näher kennenlernen und mich endlich auch ein bisschen bewegen. Kurz vor dem Ziel mache ich es mir kurz auf einer Parkbank in einem Minipark gemütlich und beschließe erstmal Mittagessen zu gehen. Dank Lonely Planet habe ich direkt in der Nachbarschaft ein leckeres Restaurant ausfindig gemacht. Draußen sitzen mit Blick auf den Park bei Sommerrollen und Hähnen-Mango-Salat. Perfekter Urlaubsstart! Christiane gesellt sich zu mir, wir trinken Jede noch eine Kokusnuss und dann laufen wir rüber zur Kiche und zum Postamt - vorbei an Tauben mit pinken und grünem Gefieder. Verrückt!
Wir lassen uns weitertreiben und kommen überall da vorbei, wo es laut Reiseführer Sehenswertes gibt - am Opernhaus, an einem weiteren Park und am Hindutempel, in dem wir gleich mal Räucherstäbchen für "Health, happiness & prosperity" anzünden. Was will man mehr? :)
Zum Abschluss des Tages gibt es noch eine Maniküre für 90.000 Dong (umgerechnet keine 4€). Ein perfekter erster Urlaubstage und ich falle müde und zufrieden ins Bett.
Friday, February 17, 2017
Frankfurt - Taipeh oder "Allein unter Chinesen"
Um 4:30 Uhr klingelt der Wecker, um 5:10 Uhr sitze ich im Taxi zum Bahnhof. So ein Abenteuer auf dem Weg nach Frankfurt wie letztes Jahr im November will ich dieses Mal vermeiden. ;-) Und diesmal klappt tatsächlich alles reibungslos, ich bin pünktlich in FRA und habe genügend Zeit den Schalter von China Airlines zu suchen. Die Beschilderung in FRA kann manchmal eine kleine Herausforderung darstellen. Ich allein nach Asien ist definitiv ein Novum und ich bin ordentlich aufgeregt. Aber einmal solo reisen stand sowieso auf meiner Bucket Liste, weil es außerhalb meiner Komfortzone ist, also ist jetzt wohl der perfekte Zeitpunkt dafür, diesen Punkt auf der Liste in die Tat umzusetzen. Aber außerhalb der Komfortzone fühlt sich halt doch immer etwas aufregend und eben auch ein bisschen unbequem an. ;-)
Im Flieger merke ich direkt, dass ich "in China" bin. Die Sitze sehen viel schmaler aus, als man es kennt und ich muss die Kopfstütze direkt ganz nach oben stellen. Das passiert mir bei meinen 163cm sonst eher selten. :) Außer mir sind auch fast nur Asiaten an Board. Es heißt für mich also schon jetzt "Willkommen in Asien!". Über 12 Stunden Flug nach Taipeh, was mal ordentlich zu weit nach Osten für mein eigentliches Reiseziel ist. Aber günstig war's. :)
Im Flieger merke ich direkt, dass ich "in China" bin. Die Sitze sehen viel schmaler aus, als man es kennt und ich muss die Kopfstütze direkt ganz nach oben stellen. Das passiert mir bei meinen 163cm sonst eher selten. :) Außer mir sind auch fast nur Asiaten an Board. Es heißt für mich also schon jetzt "Willkommen in Asien!". Über 12 Stunden Flug nach Taipeh, was mal ordentlich zu weit nach Osten für mein eigentliches Reiseziel ist. Aber günstig war's. :)
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